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Wie „Cards by Martina“ entstand

Bevor es auf dem Blog mit Einträgen und Bildern von Karten losgeht, nutze ich diesen ersten Post dazu, einige Worte über meine Leidenschaft für die Kartenmacherei und die Entstehungsgeschichte meiner Webseite zu schreiben.

Von Weihnachtsgrüssen, Kalligrafie und Pinterest

Vor rund fünf Jahren habe ich angefangen, in der Weihnachtszeit Karten zu basteln, die ich an Familie und Freunde verschickte. Inspiriert wurde ich dabei von meiner Mutter, die schon seit ich denken kann in der Weihnachtszeit ihre eigenen Weihnachtskarten macht. Ich war erstaunt, wie sich die Leute über meine handgemachten Karten freuten – oder vielleicht sagten einige auch eher aus Höflichkeit, dass ihnen meine Karten gefallen… Anyway! 😉 Ich denke, dass selbstgemachte Karten bei den Leuten gut ankommen, weil man sieht, dass sich da jemand Zeit und Mühe gemacht hat und eine Karte, egal wie kunstvoll oder nicht, kreiert hat. Es ist etwas, das man in die Hände nehmen kann, und nicht einfach eine kurz verschickte E-Mail, SMS oder Whatsapp-Nachricht mit Weihnachtsgrüssen. Seither gehört für mich auf jeden Fall die Kartenmacherei zum Fixpunkt in der Vorweihnachtszeit, genauso wie Guetzli backen, Weihnachtsdeko aufstellen und Adventskalender aufhängen.

Obwohl in der Weihnachtszeit erfahrungsgemäss an allen Fronten immer sehr viel los ist und (trotz früher Planung) am Schluss meist der grosse Weihnachtskarten-Stress ausbricht, geniesse ich die Zeit, die ich mit Papier, Schere und Co. verbringen kann. Für mich ist die Kartenmacherei ein toller Ausgleich zum ganzen Weihnachts-Tohuwabohu, denn man setzt sich hin, nimmt sich eine kreative Auszeit und kreiert etwas mit den Händen – auch eine schöne Abwechslung zu meinem Arbeitsalltag im Büro.

Als vor einiger Zeit das Handlettering einen regelrechten Boom erlebte und neben Schaufenstern und Aufstellschildern auch Pinterest und Instagram eroberte, dauerte es nicht lange, bis auch ich mit dem Schönschreib-Fieber angesteckt war. Ich lernte zuerst in Eigenregie und später in Workshops die Basics des Handletterings und der Kalligrafie, um meine Weihnachtskarten mit schön gestalteten Letterings zu verzieren. Auf der Suche nach Inspiration durchforstete ich auch immer mal wieder Pinterest, wo ich bald auf wunderschöne Karten aufmerksam wurde, die mit Stempeln und Stanzen erstellt wurden. Nach einiger Zeit hielt dank einer lieben Geburtstags-Elfe eine Stanzmaschine bei mir Einzug und meine Sammlung an Stempeln, Stanzformen und Bastelmaterial wächst seither munter weiter.

Ein Stempel mit Folgen: Von „Handmade by Martina Landis“ zu „Cards by Martina“

Die Kartenmacherei ist für mich schnell mehr geworden als ein kleiner Zeitvertrieb. Ich liebe es, mich zuhause an meinen Basteltisch zu setzen, neue Techniken auszuprobieren und meine Stempel, Stanzen und Papiere immer wieder anders zu kombinieren. Und obwohl die Materialien meist immer dieselben sind, könnten die Anlässe, für die ich die Karten erstelle, unterschiedlicher nicht sein: Geburten, Hochzeiten, Muttertage, Geburtstage, Beerdigungen, also quasi alle Stationen des Lebens, aber auch Feiertage wie Ostern, Mittsommer, Weihnachten etc. sind vertreten.

Auch mein Umfeld hat meine Passion für die Kartenmacherei natürlich mitgekriegt. So erhielt ich zu meinem letzten Geburtstag beispielsweise von meinem Freund einen personalisierten „Handmade by Martina Landis“-Stempel, da er fand, dass auf meinen Karten ersichtlich sein soll, dass sie mit viel Liebe handgemacht wurden. Seither freue ich mich immer, wenn ich am Ende eines Kartenprojekts einer Karte im sprichwörtlichen Sinn meinen Stempel aufdrücken kann.

Mit der Zeit entstanden zahlreiche Karten, die ich natürlich nicht zu Hause lagern wollte, sondern an liebe Freunde und die Familie verschickte. Um den Überblick über meine Karten zu behalten, habe ich diese vor dem Verschicken jeweils kurz mit dem Handy fotografiert, so dass über die Monate ein kleines Portfolio auf meinem Handy entstand. Da ich immer mal wieder gefragt wurde, ob ich auch Karten auf Bestellung machen würde, und ob ich ein paar Fotos mit Beispielkarten hätte, kam die Idee, mein Mini-Portfolio nicht nur auf dem Handy zu horten, sondern dieses auf einer Webseite zu veröffentlichen.

Von der Idee bis hin zur heutigen Webseite dauerte es dann allerdings noch ein Weilchen. Zum einen, weil ich immer wieder Zweifel hatte, ob der Sprung ins WWW nicht ein wenig (zu) ambitioniert ist, zum anderen, weil ich mich sehr lange nicht entscheiden konnte, wie ich meinen Webauftritt benennen soll. „Handmade by Martina Landis“ war mir zu lang und kompliziert, ich wollte einen kürzeren Namen, bei dem auch auf den ersten Blick klar wird, was den Besucher erwartet. „Cards by Martina“ erfüllt beide Punkte und somit war nach einigem Hin und her und Ermunterungen aus meinem Umfeld der Startschuss für meine Webseite gefallen.

Und nun ist sie da, meine eigene kleine Spielwiese im grossen, weiten Netz. Auf meiner Seite möchte ich einerseits zeigen, wie vielfältig die Kartenmacherei ist und mit welchen Materialien und Techniken ich zurzeit am experimentieren bin. Andererseits will ich diese Seite auch als persönliches Online-Portfolio nutzen, auf dem ich meine bisher erstellten Karten zeige und das ich laufend mit neuen Kreationen ergänzen kann.

Ich freue mich auf viele kommende Blog-Einträge und Kartenprojekte, und natürlich bin ich auch gespannt auf die Rückmeldungen meiner Besucher. Also, nichts wie los und viel Vergnügen beim lesen, stöbern und kommentieren!

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